Nach den Regeln von EUMETSAT, dem Betreiber des Wettersatelliten Meteosat, müssen staatliche Wetterdienste bei der kommerziellen Verwendung der Produkte genau dieselben Kosten bezahlen wie private Anbieten. Damit soll ein fairer Wettbewerb sichergestellt werden. Der DWD leitet aus den Satellitenbildern ein sogenanntes “Satellitenwetter” ab und bietet das kostenfrei auf seiner Homepage an. Die privaten Wetterdienste haben nun nachgefragt, welche Kosten für die Erstellung des Produktes anfallen.
Der Deutsche Wetterdienst vertritt die Auffassung, dass er kaum noch kommerziell tätig ist. Allerdings ist er auch weiterhin auf zahlreichen Messen präsent und bietet seine Dienstleistungen im Wettbewerb zu privaten Wetterdiensten an. Der VDW hat daher beim DWD nachgefragt, welche Kosten dafür am Beispiel der e-world entstehen. Dort hat er unter anderem auch das Wetter in der Messezeitung gestaltet.
Der Verband Deutscher Wetterdienstleister setzt sich für einen besseren Zugang zu Pollenfluginformationen ein. Er hat sich daher mit einer Anfrage an die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst gewandt, deren Daten bisher nicht für die privaten Wetterdienste zur Verfügung stehen und so nur einen beschränkten Nutzerkreis erreichen können.